Grundsätzliches zur Geldanlage

Grundsätzliches zur Geldanlage

Geld lässt sich grundsätzlich auf zwei Arten gewinnbringend einsetzen: Man verleiht es und erhält Zinsen oder man investiert es und partizipiert an Wertzuwächsen und Erträgen. Statistisch gesehen erwies sich letztere Variante als die erfolgreichere. Nach wie vor gilt jedoch der alte Grundsatz: Risiko und Rendite sind unmittelbar miteinander verbunden. Es gibt keine zusätzliche Rendite ohne zusätzliches Risiko!

Geldanlage ist wie eine Taxifahrt: Wer einsteigt, sollte wissen, wohin der Weg gehen soll. Ansonsten

wird es teuer und das Ziel nicht erreicht. Bezogen auf ein Investitionsvorhaben bedeutet dies, dass mit diesem stets ein oder mehrere konkrete persönliche Ziele verbunden sein sollten. Aus diesen Zielen resultiert dann die Struktur (Zusammensetzung) des Portfolios, die sogenannte „Asset Allocation“. Studien aus den 80er und 90er Jahren des vergangenen Jahrhunderts haben bewiesen, dass eine gut gewählte, zielbezogene Portfoliostruktur zu über 90 Prozent zum Erfolg einer Geldanlage beiträgt. Faktoren wie Market-Timing (wann kaufe ich), kurzfristiges Stock-Picking (was kaufe ich neu, was stoße ich ab) oder die Kosten der Geldanlage sind somit in aller Regel zu vernachlässigen.

Die Erwartungen eines jeden von uns an eine gute Geldanlage lassen sich auf drei Faktoren reduzieren:

  • Rendite: Sie bezeichnet den erzielbaren Ertrag, beispielsweise Kursgewinne bei Aktien, Wertsteigerungen bei Oldtimern, Ausschüttungen durch Mieteinnahmen oder Zinserträge bei Spareinlagen.
  • Sicherheit: Sie beschreibt den Umstand, dass mindestens das eingesetzte Kapital trotz Marktschwankungen bis zur Rückzahlung erhalten bleibt.
  • Verfügbarkeit (Liquidität): Sie drückt die Schnelligkeit aus, in der das angelegte Geld wieder „flüssig“ gemacht werden kann.

Bei einer realitätsnahen Betrachtung aller Rahmenbedingungen ist eine Geldanlage mit maximaler Sicherheit, höchsten Renditen und der Eigenschaft, dass sie jederzeit ohne Verluste zu Geld gemacht werden kann, illusorisch! Denn diese drei Ziele stehen in einem Konkurrenzverhältnis zueinander. Am Bild der sogenannten „magische Dreiecks der Geldanlage“ kann dies abgelesen werden:

Rendite, Sicherheit und Verfügbarkeit stellen die Eckpunkte des Dreiecks dar. Sie stehen in einem Spannungsfeld. Das bedeutet für den Anleger: Je mehr er sich für eines der drei Ziele entscheidet, desto mehr Abstriche muss er bei mindestens einem der anderen Ziele machen. Somit sollten bei den einzelnen Zielen unbedingt Prioritäten gesetzt werden.

Fazit: Anleger müssen bei jeder Anlageform Einschränkungen bei der Erreichbarkeit der drei Ziele des Geldanlage-Dreiecks hinnehmen. Der oberste Grundsatz hierbei lautet: ohne höheres Risiko keine höhere Rendite! Oder anders herum: Sicherheit kostet Geld!

Diesem Grundsatz kommt spätestens dann eine große Bedeutung zu, wenn es um die Wahl des geeigneten Werkzeugs geht, welches die Realisierung der individuellen Anlageziele ermöglichen soll. Wir von der IG Financial Services GmbH bieten Ihnen eine breite Auswahl an Finanzprodukten und unterscheiden hierbei die beiden Kategorien des offenen und geschlossenen Investmentvermögens.

Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Offenes Investmentvermögen und Geschlossenes Investmentvermögen. (verlinkt)